Ausstellungen

Ruoveden Maisema

Sonntag, 6. Oktober 2019
06.10.2019 - 12.01.2020

Emil Cedercreutzin Museo, Harjavalta, Finnland

GesamtansichtKathrina Rudolph, Grün

Brigitte Heintze und Kathrina Rudolph, "Ist der Kosmos schön?"

Freitag, 10. Mai 2019
11.05.2019 - 02.06.2019

Kunstverein Landshut, Herrngasse 375, 84028 Landshut
Do, Fr, So 14-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr
www.kunstverein-landshut.de
Einführung von Dr. Stefan Hartmann, Kunsthistoriker, Augsburg

Brigitte Heintze zeigt Arbeiten, die nach einem Artist- in Residence -Stipendium in Bulgarien entstanden sind. Es handelt sich dabei um zwei Bildserien. Die zeichnerische Installation "Zwei fremde Augen" entstand auf alten Radierungen und zusammengesetzten Papieren. sie bezieht sich auf Spaziergänge an der Yantra in Veliko Tarnovo (der alten Königsstadt in Bulgarien) und erzählt von dort entstandenen Erlebnissen und Begegnungen.
Die Reihe "Mitten im Leben- Wege in unbekanntem Gelände" wurde von verschiedenen Gedankensplittern inspiriert. Zum einen gab es die zahlreichen Todesanzeigen, die- wie in Bulgarien üblich- überall an Türen, Plakattafeln, Litfassäulen geklebt waren und denen man nicht ausweichen konnte. Andererseits beeindruckte Brigitte Heintze der Totenkult der Thraker, die in kunstvollen Tumuli ihrem Glauben nach einem Weiterleben nach dem Tod Ausdruck verliehen. Hinzu kamen noch aktuelle Zeitungsartikel oder Papierfetzen, die sie auf der Straße fand und verschiedenen Eindrücke aus Klöstern und Museen, die sie besuchte, die in dieser Serie alle miteinander verwoben wurden.

Die Arbeiten von Kathrina Rudolph umfassen vierzig Collagen und je vierzig dazugehörige Zeichnungen auf großformatigen Transparentpapierbögen.
Die Collagen bestehen aus jeweils zwei oder drei Pressefotos, die ineinandergeschoben wurden und skurril oder surrealistisch Geschichten erzählen. Auf den Transparentpapierbögen werden sie übersetzt und weitererzählt als Zeichnungen aus Tusche und Buntstiften.
Dabei befindet sich die ursprüngliche Collage als Zeichnung im unteren Teil des Bogens, im oberen Teil wurde  jeweils die Rückseite der Collage gezeichnet, die nun aus scheinbar zufällig zusammengefügten Zeitungsteilen besteht.
Das Erstaunliche ist aber, dass die zufällig entstandenen Rückseiten nicht uninteressanter sind als ihre Vorderseiten.
Es ergeben sich überraschende Effekte, die sich immer zum Ursprungsbild in Beziehung bringen lassen, sodass dioe Geschichte ihren Fortgang findet.
Durch die Collagen mit ihren Rückseiten und die Zeichnungen entsteht ein Bilder- und Textbogen der unsere globalisierte Welt umfasst- Träume und Traumata.
Die Serie wird im Raum präsentiert, indem das Durchscheinende des Transparentpapiers genutzt wird.

o. T. ( Für Tugce), Collage, 56 x 43 cmo. T. ( Hommage an David Claerbout), Collage, 56 x 43 cmAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Zwei Seiten: ZufallsgeschichtenAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Collagen 1-39Kathrina Rudolph, Zwei Seiten: ZufallsgeschichtenKathrina Rudolph,Zwei Seiten: ZufallsgeschichtenKathrina Rudolph, Collagen, DetailKathrina Rudolph, Collagen, DetailKathrina Rudolphm Collagen, DetailAusstellungsansicht, Brigitte Heintze Ausstellungsansicht, Brigitte Heintze Ausstellungsansicht, Brigitte Heintze

Kathrina Rudolph, Arbeiten mit Papier/ Malerei

Kathrina Rudolph, Ausstellung Ratahus Stadtbergen, 6.3. bis 31.3. 2017
Freitag, 10. März 2017
06.03.2017 - 31.03.2017

Rathausfoyer Stadtbergen, Oberer Stadtweg 2, 86391 Stadtbergen
Zur Einführung spricht Dr. Gertrud Roth- Bojadzhiev, Kunsthistorikerin, Augsburg

Kathrina Rudolph zeigt neue Arbeiten im Rathaus Stadtbergen: Arbeiten mit Papier/ Malerei.
Während eines Arbeitsaufenthalts in Finnland im Sommer 2015 entstand die Arbeit „Grün“. Es sind 6 Blätter im Hochformat, auf denen in vielfältigen Abstufungen Blau- Grün- und Brauntöne auf einer alten Tapete aufgetragen wurden- ein Fundstück im Atelier des Sommerhauses, der artist residence in Alajärvi, Finnland. Während verschiedener Tageszeiten und aus unterschiedlichen Ansichten von den Veranden des Hauses aus entstanden diese Blätter als Annäherung an das Thema Landschaft.
In den gleichzeitig entstandenen kleinen Pop-up Bühnen, auf der Grundlage von Ausschnitten aus finnischen Zeitschriften, verarbeitet die Künstlerin auf witzige Weise die persönliche Geschichte zwischen zwei Künstlerinnen während ihres dortigen Aufenthaltes in der Künstlerresidenz.
In der Serie „Poesie des Alltags“ wurden ausgewählte Fotos aus Tageszeitungen, inspiriert durch die Tontrennungstechnik des Siebdrucks der Pop- Art Ära, mittels Schablonen vergrößert als Malerei auf große Papierformate übertragen.
In der Serie „Collagen inszeniert“ dienten von der Künstlerin angefertigte Collagen aus Zeitungen der Tagespresse als Ausgangspunkt für reliefartige Inszenierungen von Menschen und Beziehungen.    
 

The landscape of Ruovesi

Samstag, 27. Februar 2016
27.02.2016 - 29.05.2016

Nelimarkka Museum, Alajärvi, Finnland

Kathrina Rudolph "Bild der Zeit- Zeitungsbilder"

Sonntag, 2. November 2014
02.11.2014 - 04.12.2014

Galerie Arja Decker und Veerle Marissen im Lebensraum Kunst
Dorfstr. 4
85662 Hohenbrunn
www.arjadecker.de

Zur Einführung spricht Birgit Höppl, Kunsthistorikerin, Neu-Ulm

Konzert: Sonntag, 7. Dezember 2014, 15 bis 16 Uhr, Cataleya Fay, Folk, Jazz und Soul, Eintritt frei
Finissage: Sonntag, 4. Januar 2015, 13 bis 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 4. November 2014 bis 4. Januar 2015
www.arjadecker.de

Öffnungszeiten während der Ausstellung: Di-Fr 14 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr, jeden ersten So im Monat 13 bis 18 Uhr
S-7 Haltestelle Hohenbrunn

Die Künstlerin Kathrina Rudolph arbeitet vorwiegend mit Pressefotos der Süddeutschen Zeitung.

In dieser Ausstellung zeigt sie neben einigen Serien aus ihrer früheren Arbeit neue großformatige Arbeiten auf Papier.

Sie verwendet eine Technik, die sich an die Werkstätten des Spätmittelalters anlehnt, indem sie auf feingeschliffenem Kreidegrund mit Gravur und Polimentvergoldung arbeitet, oder hinter Glas mit der Technik der Goldradierung. In den Bildern geht es um gesellschaftspolitische Themen von Krieg und Traumatisierung, politischer Macht und dem Schicksal des Individuums

In den neuen Bildern hat sie die Thematik verschoben. Vielfach speisen sie sich aus Filmstills aus SZ- Filmrezensionen und sollen das Lebensgefühl der Zeit verbildlichen.

Mit Eitempera in Schablonentechnik auf Papierbögen in unterschiedlichen Farbvariationen aufgetragen, wirken die Arbeiten holzschnittartig und nehmen auch Bezug auf die Siebdrucke der Pop Art.

Daneben wird die Serie Paperballs aus dem Jahr 2009 zu sehen sein, eine Installation aus 70 kugelförmigen Bällen, auf denen die Porträts von führenden weiblichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Literatur, bildender Kunst und Gesellschaft zu sehen sind, ein Kommentar zum Bild der Frau in der Tagespresse unserer Zeit.

Ausstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja DeckerAusstellungsansicht Kathrina Rudolph Galerie Arja Decker

Künstler helfen Obdachlosen

Freitag, 15. März 2013 , 19:30
16.03.2013 - 14.04.2013

Toskanische Säulenhalle, Zeughaus Augsburg

Der skm Augsburg, Kath. Verband für soziale Dienste e.V. präsentiert die Wanderausstellung Kunst trotz(t)Armut der Evangelischen Obdachlosenhilfe in Deutschland e.V.
Begleitend findet die Benefizaktion Künstler helfen Obdachlosen mit einer Ausstellung und Begleitprogramm in Toskanischer Säulenhalle im Zeughaus,  Annahof, Im Annahof 4, und moritzpunkt, Maximilianstr. 28, Augsburg statt

Aus der Serie "Frauen aus Bangladesch II", Aquarell auf Papier, 100 x 70 cm, 200

„Something´s missing ?“

14.04.2011 - 05.06.2011

Neue Galerie im Höhmannhaus

Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 1Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 2Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 3Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 4Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 5Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 6Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 7Neue Galerie im Höhmannhaus Augsburg 8

Frauen aus Bangladesch

09.06.2010 - 30.06.2010

Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum

Kathrina Rudolph zeigt in der Ausstellungsreihe im 1. Stock der Lothringer 13
von 8.-27. Juni 2010 große Aquarelle, Kreidegrundarbeiten und Hinterglasradierungen in Blattgold aus ihren Arbeitsaufenthalten in Bangladesch 2006, 2007 und 2009.

Die Bilder zeigen Portraits von Frauen und hinterfragen die westliche Sicht auf das Leben in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt.
Auf subtile Weise erzählen die ruhigen, sehr zeitaufwändig gearbeiteten Bilder vom Wesen einer Gesellschaft, zu der der Zugang uns normalerweise weitgehend verschlossen bleibt.

Begleitprogramm:

„Women of Bangladesh - Films by Syeda Neegar Banu“
Filmscreening & Gespräch mit der Filmemacherin Syeda Neegar Banu (Bangladesh)
Dienstag, 22.06.2010, 19:00–22.00 Uhr

Die Filme beleuchten die Lebenswirklichkeit von Frauen aus unterschiedlichen Schichten dieses Landes aus der Perspektive einer Filmemacherin aus Bangladesh.

Frauen aus Bangladesch
Das Projekt: Februar 2006, April – Mai 2007, Okt. – Dez. 2009

2006 reiste ich zum ersten Mal nach Bangladesch, als ich meinen Sohn besuchte, der ein Freiwilliges Soziales Jahr in Bangladesch absolvierte.
Ich war sehr beeindruckt von der Lebensweise und dem Auftreten dieser Frauen.
Sie leben in überaus einfachen Verhältnissen, in Lehm- oder Wellblechhütten ohne fließendes Wasser und Elektrizität, in großer Armut.
Ihre Ausstrahlung ist jedoch alles andere als gedrückt. Sie haben eine sehr aufrechte Haltung, gemessene sanfte Bewegungen, ihr Verhalten ist ruhig und freundlich, sie lachen viel, sie legen viel Wert auf ihr gepflegtes Äußeres. Sie tragen Saris aus Baumwollstoffen mit einer Vielfalt von Mustern in leuchtenden Farben. Ich erlebte an ihnen eine Würde im Auftreten, die ich von den Frauen aus meinem eigenen Land nicht kannte.

So kam ich im Jahr 2007 wieder mit dem Vorhaben, Interviews von den Frauen dort zu machen, ich wollte ihre Lebensweise und ihre Einstellung zum Leben näher kennenlernen, ich wollte Fotos machen und eine Portraitserie auf dieser Basis erarbeiten.
Möglich war dies durch die Hilfe einer Künstlerin, die mir ihre Hilfe als Dolmetscherin anbot, indem sie mich begleitete und für mich die Interviews führte und übersetzte.
Sie öffnete mir viele Türen, indem sie schnell das Vertrauen der Frauen erwarb, die dann sehr bereitwillig und offen über ihr Leben sprachen.
Zum Teil waren es sehr arme Frauen, die keine Schule besucht hatten und außer ihrem Geburtsort nur den Ort kannten, in dem sie seit ihrer Verheiratung bei ihrer Schwiegerfamilie lebten.
Zum anderen Teil gehörten sie zu einer Mittelschicht, die durch das Netz der vielen Nichtregierungsorganisationen, die überall in Bangladesch verteilt sind, auch die Möglichkeit von Arbeitsstellen als Lehrerinnen und Sozialarbeiterinnen oder Büroangestellten haben und so Aufstiegsmöglichkeiten erfahren.
Der dritte Teil waren Angehörige der oberen Mittelschicht, die in Dhaka leben und sich eine selbständige künstlerische oder akademische Karriere erarbeitet haben.
Insgesamt erhielt ich so einen sehr erweiterten und differenzierten Eindruck über die Lebensweise der Frauen, ihre Situation und wie sie sich selbst und ihr Leben sehen. Ich bin sehr dankbar, dass sie so vorbehaltlos auf meine Fragen geantwortet haben und mich an ihren Vorstellungen und Lebensansichten teilhaben ließen.

Bei meinem dritten Aufenthalt 2009 war ich von einer unabhängigen bangladeschischen Künstlerorganisation, Britto Arts Trust, als Artist in Residence eingeladen.

Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum 1Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum 2Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum 3Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum 4Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum 5Lothringer 13, Städtische Kunsthalle der Stadt München, Projektraum 6

Women from Bangladesh

01.11.2009

französisches Kulturinstitut “Alliance Francaise de Dhaka“
www.afdhaka.org

Alliance Francaise de Dhaka 1Alliance Francaise de Dhaka 2Alliance Francaise de Dhaka 3Alliance Francaise de Dhaka 4Alliance Francaise de Dhaka 5französisches Kulturinstitut Dhaka 6französisches Kulturinstitut Dhaka 7französisches Kulturinstitut Dhaka 8französisches Kulturinstitut Dhaka 9französisches Kulturinstitut Dhaka 10

das letzte

raum500 projektraum münchen
Freitag, 19. Juni 2009 , 19:00
20.06.2009 - 28.06.2009

raum500,
Blumenstraße 28,
München

Simone Braitinger
Andrea Golla
Pascale Schwarzenberger
Kathrina Rudolph

Die letzte Ausstellung in raum500 vor der Auflösung des Projektraumes wegen Schließung des Gebäudes Blumenstrasse 28.

Die raumgreifenden Installationen der 4 Künstlerinnen thematisieren Auflösung:
Mit abgetragenen Kleidern, die durch den Raum schwingen, stinkenden Zigarettenstummeln in duftendem Bienenwachs, einem schwebendem Universum der Frauen, die – tatsächlich oder nur scheinbar?- unsere Welt dirigieren, Projektionen, die Grenzen zwischen Materiellem und Immateriellem überschreiten und begehbaren Hüllen als Grenzorte und Sehnsuchtsräume - die Skulpturen von Braitinger, Golla, Rudolph und Schwarzenberg greifen in einen Raum ein, der selbst in einen Zustand, der an Auflösung und Vernebelung erinnert, versetzt wurde.
Die 4 Künstlerinnen treffen sich mit ihren Arbeiten in der Form der Kugel : Die Kugel als die konsequenteste Form, die Endlosigkeit und zugleich ständige Präsenz von Anfang und Ende spiegelt, abweisend und einschließend zugleich erscheint, ist Ausgangs- und Endpunkt
ihrer Präsentation.
Simone Braitinger

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